„Eine Explosion von Freude“

An die 10.000 Jugendliche aus 28 Ländern feiern Pfingsten im Salzburger Dom

Salzburg: 21.5.2018: Mit einigen Rekorden ist das 19. Fest der Jugend der Loretto Gemeinschaft in und rund um dem Salzburger Dom zu Ende gegangen.  Insgesamt haben an die 10.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus 28 Ländern am christlichen Jugendfestival teilgenommen. Eine Million Menschen waren über Radio und Fernsehen verbunden. Über die Sozialen Medien, wie Facebook, Youtube und Instagram erreichte das Festival rund 500.000 Menschen „Wir sind so beeindruckt von der Reichweite, die das Fest mittlerweile weit über die Grenzen des Doms hinaus bekommen hat. 16 Leute von uns arbeiten dieses Wochenende alleine für die Sozialen Medien!“ erklärt der Organisator des Festes, Georg Mayr-Melnhof. „Uns ist es so wichtig, dort zu sein, wo so viele Jugendliche ihre Zeit verbringen. Wenn sie googlen:  ‚was ist der Sinn des Lebens‘ – da wollen wir präsent sein.“

Der eigene Sinn des Lebens war zentrales Thema am Wochenende. Die junge Referentin Bernadette Lang gab den Teilnehmern mit: „Gott will, dass du glücklich bist. Denke nicht zu gering von dir! Gott will dich mit deinem Potenzial gebrauchen.“  

Ehrenamtliche investieren tausende Stunden in das Festival

Insgesamt haben 350 junge ehrenamtliche Helfer 12.000 Stunden in das Festival investiert. Sie haben das Festival organisiert, beim Aufbau geholfen, die musikalische Umrahmung übernommen, Essen ausgegeben, Workshops gehalten, sauber gemacht und ein Musical verfasst und aufgeführt. Der neue Innsbrucker Bischof, Hermann Glettler, der mit den jungen Teilnehmern Gottesdienst feierte, zeigte sich beeindruckt: „ „Hier tragen viele junge Leute  Verantwortung. Es ist für die Kirche wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit bekommen, wirklich Verantwortung zu tragen, dass wir ihnen etwas zutrauen.“  Er war tief bewegt von der Stimmung: „Ich sehe hier auf dem Fest der Jugend eine Explosion von Freude. Man atmet Zukunft.“  

Teilnehmer bringen jugendliches Flair in die Altstadt

Die Jugendlichen sind während des Wochenendes zu Gottesdiensten, Gebetszeiten, Workshops oder auch zum spontanen Singen in und rund um den Dom zusammengekommen. Vor dem Dom war ein großes Zelt aufgebaut, in dem all jene, die im Dom keinen Platz mehr gefunden haben, die Liveübertragung verfolgen konnten. Passanten, die in diesen Tagen am Dom vorbeigekommen sind, haben im Domzelt immer wieder nachgefragt, woher die vielen gut gelaunten, strahlenden und jungen Menschen kommen. Besonders beeindruckt waren sie von der Atmosphäre im Dom, wo die vielen Jugendlichen sowohl zu moderner Lobpreismusik tanzten als auch während Gottesdiensten und Gebetszeiten still beteten. Das hat auch den 11-jährigen Bernhard aus Ebenau beeindruckt: „Es ist einfach wunderbar hier, so viele junge Leute. Man merkt hier, dass die Kirche noch immer lebendig ist und nicht tot.“ Das sahen wohl auch die vielen Priester, die das Wochenende mit den Jugendlichen verbracht haben. Über 100 von ihnen haben am Samstag Abend die Beichte angeboten und 2000 junge Teilnehmer haben dieses Angebot genutzt.

Feiern ohne Polizeieinsatz

Besonders beeindruckend ist, dass trotz vieler junger Teilnehmer kein Polizei- oder Rettungseinsatz erforderlich war. Die Stimmung beim Fest der Jugend ist einfach anders, als bei herkömmlichen Festen, findet die 24- jährige Studentin Christina: „Das besondere hier an Pfingsten ist die Gemeinschaft der jungen Leute. Ich habe noch nirgendwo so eine Herzlichkeit, so eine Willkommenheit und so ein Miteinander erlebt wie hier.“  Die jungen Teilnehmer haben insgesamt vier Tage lang miteinander gefeiert. Die Organisatoren planen  bereits das Fest der Jugend 2020 und rechnen für das nächstes Jahr mit noch mehr Teilnehmern.

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